VSH - Bienenzucht

VSH = Varroa sensible Hygiene

Ein Teil der Bienen in VSH Bienenvölker sind in der Lage, verschlossene Zellen, in denen sich  Varroamilben verstecken, zu erkennen. Diese Zellen werden von diesen Bienen geöffnet und die darin befindlichen Varroamilben zerstört.

Interessant dabei ist, das sich andere Bienen, die keine Zellen mit Varromilben erkennen, an der Zerstörung der Varroamilben beteiligen. ( Videofilm bei Youtube )

 

Die von mir ausgesuchte Mutterlinie ist in den letzten 4 Jahren auf VSH Richtlinie                               ( Hygiene +, selektiert ) gezüchtet ( siehe Pedigree ) und wurde auch während dieser Zeit nicht Varroa behandelt.

 

Ebenso ist die Vaterlinie auf VSH Richtlinie gezüchtet ( Hygiene +, selektiert )

Auch bei dieser Linie ist in den letzten 4 Jahren keine Varroabehandlung durchgeführt worden.

 

 

Mutterlinie :

                     B15(LE)      = imq.  16-GR65mrkB59(MKN)

 

Vaterlinie :  ( Belegstelle Leyhörn )

                     B7(ABK)dr = iig.18-B525(LS) ins EL44(KK)1dr

                                               .16-B554(LS) vbg B91(BB

                                               .14-B514(LS) bal B54(TR)

                                               .12-B509(LS) bal B72(TR)

Meine ausgesuchten Zuchtlinien sind nicht nur Varroa aktiv, sondern auch sehr freundlich und sanftmütig, dabei aber auch sehr leistungsstark.

Mit dem "Umlarven" beginnt die Königinnenzucht.

Nicht ganz leicht, aber dafür sehr interessant.

Der "Starter" hat sehr gute Arbeit geleistet. Fast alle Zellen sind von ihm angezogen worden.

Bei so guter Pflege des Pflegevolkes sind sehr gut entwickelte Königinnen zu erwarten.

Nach dem "Verdeckeln" der Königinnen kommen diese in die Brutmaschine um keine Temperatur-schwankungen an den Königinnen zuzulassen.

Dies verhindert gegebenenfalls Schäden an den Königinnen.

Um den Transport zur Belegstelle Leyhörn so einfach wie möglich zu gewährleisten, habe ich die Königinnen in kleine Begattungseinheiten schlüpfen lassen.

 

Auf der Belegstelle in Leyhörn standen 18 der oben beschriebenen Drohnenvölker.

 

10 km im Radius standen keine anderen Bienenvölker, sodas dies eine sehr reinrassige Begattung war.